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Green Steel Blog

Anschluss an Wasserstoffnetzwerk

Bis Ende 2027 wollen wir an ein überregionales Netzwerk angeschlossen sein.

Wir verpflichten uns der Reduzierung von Emissionen und gehen mit großen Schritten in Richtung Klimaneutralität. Das Fundament für einen weiteren Meilenstein haben wir gesetzt: gemeinsam mit dem Unternehmen Ferngas unterzeichneten wir eine Absichtserklärung zur lokalen Bereitstellung einer Entnahmemöglichkeit sowie zur Anbindung an ein zukünftiges Leitungssystem, dass Wasserstoff transportiert. Die nächsten konkreten Schritte für die Planung und technische Anbindung werden zeitnah erarbeitet und entsprechenden Verträge vorbereitet. Die Investitionssumme wird sich im neunstelligen Bereich bewegen.

Unterzeichnung der Absichtserklärung: Alexander Stolze (Stahlwerk Thüringen) und Kevin Greiling (Ferngas)

„Wir wollen den nächsten Schritt zur nachhaltigen Entwicklung der Stahlindustrie gehen.“, so Alexander Stolze, Prokurist der Stahlwerk Thüringen GmbH und Leiter Einkauf/Lagerwirtschaft. „Der Anschluss an das Wasserstoffnetzwerk unterstreicht unsere Führungsrolle bei der Anwendung von umweltfreundlicheren Technologien und erhält gleichzeitig unsere Wettbewerbsfähigkeit.“

Unser Wiedererwärmungsofen im Walzwerk soll in Zukunft zu 100% mit emissionsfreiem Wasserstoff betrieben werden. Dazu werden wir schrittweise die Brennertechnologie umrüsten und modernisieren. Auch im Elektrostahlwerk planen wir künftig Wasserstoff zu verwenden, so zum Beispiel bei den Aggregaten der Pfannen- und Verteilerwirtschaft sowie bei den Brennschneideprozessen.

Vor dem Wiedererwärmungsofen im Walzwerk, v.l.n.r.: Florian Erfurth (SWT), Alexander Stolze (SWT), Kevin Greiling (Ferngas), Ingmar Jäschke (Ferngas)

Wir sind zuversichtlich, dass bis Ende 2027 auch die politischen Rahmenbedingungen soweit geregelt sind, dass Wasserstoff in den benötigten Mengen zur Verfügung stehen wird.

Gemeinsam mit Ferngas für eine emissionsfreie Zukunft.